Schwingen eines Traumes


Die Schwingen eines Traumes
Gebahren mich in tief schwarze Nacht.
Feuertränen versenkten mir die Wange
Und ließen neue Küsten aus den rastlosen
Ozeanen empor steigen.
So wandelte ich über die Klippen und Riffe,
Die mich leiten sollten, auf der Suche
Nach der Zwillingsseele die ich einst hatte.
Endlos, herzzerreißend, nur Einsamkeit mein
Stetiger Begleiter.

Und so vollzog ich tausendmal die Geburt,
Tausendmal den kalten Tod,
Tausend und einen gelebten Traum.

Und am Horizont erblickte ich sie -
Tanzend in einem Ring aus Feuer.
Und ihr Blick war der Ursprung aller Güte.
Ihr Haar, die Wolken des Himmels
Legten sich über die Finsternis
Wie flüssiges Formalin und bettete
Unsere Liebe in Unsterblichkeit.
Mit einem Lächeln explodierten purpur
Brennende Sterne in die Herzen unser
Aller Zuversicht. Sie ist der Sinn des Lebens.
Hier der Ort aller Zufriedenheit - in Ewigkeit.




von unbekannt

annt