Auf einem Stein
sass ich.
Im düstren Wald.
Kein Laut.
Keine Sonnenstrahlen.
Ein fahles Licht,
erhellte die Schatten.
Ich fürchtete mich,
in dieser Abgeschiedenheit.
Es war still,
die Ruhe schrie ihren Namen.
Keine Tiere,
kein Leben,
im Schattenwald.
Einzig vor mir,
auf einem toten Ast,
sass ein Phönix.
Sein Gefieder,
das doch strahlen sollte,
es war grau.
Aber der Vogel sang.
Er hielt den Schnabel offen,
und wiegte sich,
gefangen in seinem Gesang.
Doch ich hörte sein Lied nicht.
Mein Blick kreiste.
Fahles Licht,
mit bleichen Fingern,
tastend,
berührte die toten Bäume,
der tote Stein,
auf dem ich sass.
Meine Haut,
erbleichte.
Hände aus Knochen.
Gesicht aus Angst.
Dann sah ich etwas.
Ein kleines Mädchen,
frierend,
ängstlich,
stand es dort
und sah mich an.
Ich nahm es,
umarmte es
und schenkte ihm meine Decke.
Ich beruhigte das Kind,
wiegte es,
spürte wie es einschlief.
Geschlossene Lider,
ruhiger Atem.
Ich lächelte.
Freute mich,
dass ich dem Kind half.
Und als ich mich aufrichtete,
da schien die Sonne durch die Blätter,
Tiere spielten.
Und der goldene Phönix
sang.