Die Tinte ist das Blut, welches in mir fließt,
die Wörter sind die Gedanken meines Wesen
und wenn ein Brief dabei entsprießt,
so hast du gleich in mir gelesen.
Entfernt der Welt, leb ich im Land der Träume,
erfreut am Schein erschließ ich neue Räume,
jede Idee, die ich habe, versuche ich umzusetzen
und wach ich auf, so lebt sie fort um sich daran zu ergötzen.
Doch vertrocknet die Tinte und erstarrt das Blut,
sind die Worte alt und die Gedanken ohne Herz,
so zündet die Phantasie eine neue Glut,
die zu lindern weiß, den inneren Schmerz.
So tränke ich Blatt für Blatt mit meinen Lebenssaft,
und schreibe meine Gedanken ehrlich nieder
wenn einst dir schwinden sollte alle Kraft,
hoff ich, belebt dies dir deine müden Glieder