Tief schlafe ich.
Alles dreht sich um mich.
Verschwommen erhebt sich
Ein grauer, düsterer Schatten.
Schaut mich an
Und setzt alles dran,
Ich denke nur noch wann
Er mich zerstückeln wird.
Er quält mich noch weiter.
Lässt mich noch leben.
Die Angst bleibt an mir kleben.
Wie Pferd am Reiter
Wie lang wird er noch schweigen?
Warum nur habe ich das verdient?
Bitte, fleh ich, lass mich leben.
Ich spür das Blut in meinen Kopf hochsteigen.
Gerade an solch einem Tage,
Wo es mir endlich mal gut geht,
Bin ich in solch schrecklicher Lage
Und sehe den Dämon, wie er vor mir steht.
Dämon schrei ich, was willst du bloß?
Ich spür, wie das Blut im Kopf hochschoß
Und versucht mich zu lähmen.
Wenn doch bloß die Sonnenstrahlen kämen.
Monster? Dämon? Wie soll ich dich nennen?
Du musst doch deinen Namen kennen.
So rede doch, ich halts nicht mehr aus!
Raus will ich, lass mich raus!
Endlich erhebt er sich in tiefem Ton:
„Hör zu, Gottes Sohn“
Ich höre doch, nun sags mir schon!
Bevor die Angst mich erdrückt.
„Du wirst sterben, und zwar jetzt und hier.
Du wolltest es schon lange, ich kenn deine Gier
Sterben zu wollen.
Jetzt helfe ich dir.“
Nein, schreie ich noch schnell.
Zu spät, da stach er schon zu.
Ich wache auf, es wird grad hell.
Ein Albtraum, der mir zeigen will,
Was ich noch vor ein paar Wochen
Mir wünschte um erlöst zu sein.
Danke Gott, lass mich bitte nie allein.